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Einige Worte zur Kinder- und Jugendpsychiatrie

Das Fachgebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie (seit 1993: Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie) ist noch jung und an der Schnittstelle zwischen Kinderheilkunde und Psychiatrie angesiedelt. Ein Facharzt muss nach seinem Medizinstudium mindestens vier Jahre in der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätig gewesen sein, außerdem ein weiteres Jahr in einem verwandten Fach, z.B. der Erwachsenenpsychiatrie. Zusätzlich benötigt er eine dreijährige Zusatzausbildung als Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut und muss eine Facharztprüfung vor der Ärztekammer ablegen.

 

Ambulante kinder- und jugendpsychiatrische Behandlungen werden in unterschiedlichen Institutionen angeboten: In SPZs (Sozialpädiatrischen Zentren), in Klinikambulanzen und in den Fachpraxen. In der Regel arbeiten hier verschiedene Professionen wie z.B. Psychologen, Ärzte, Sozial- und Heilpädagogen kollegial zusammen. Es können Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie, aber auch Arzneimittel und Hilfsmittel verordnet werden. Niedergelassene Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten sind wichtige Kooperationspartner. Behandelt werden Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 18 Jahren; in Einzelfällen kann die Behandlung bis zum vollendeten 21. Lebensjahr fortgesetzt werden.

 

Unsere Praxis nimmt an der Sozialpsychiatrievereinbarung teil.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

 

» Link zur Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (DGKJP)

 

» Link zum Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland e.V. (BKJPP)

 

Unterschied zur Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie: Die Ausbildung zur/m PsychotherapeutIn für Kinder und Jugendliche dauert in der Regel fünf Jahre und ist damit deutlich umfangreicher als die Psychotherapieausbildung der Kinder- und Jugendpsychiater. Voraussetzung für die Zulassung zur Ausbildung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium in den Bereichen Psychologie, Pädagogik oder Sozialpädagogik. Während der Ausbildung müssen lange Praktikumsphasen in Kliniken, SPZs oder Fachpraxen absolviert werden. Eine Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie findet in der Regel ein- oder zweimal wöchentlich über eine Zeitspanne von mindestens sechs bis zwölf Monaten statt - mitunter kann sich die Behandung auch über bis zu drei Jahre erstrecken. Die Therapie muss in der Regel zuvor von der Krankenkasse genehmigt werden; eine ärztliche Überweisung ist nicht notwendig.